Kompromisse NEU DENKEN mit Julia Reuschenbach

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Zwei Personen sitzen vor Mikros an einem Holztisch im Studio und lächeln sich an.

Kompromisse scheinen aus der Mode gefallen zu sein. Oder gelten sie nur deshalb als unerquicklich, weil Durchregieren derzeit so verführerisch wirkt? In politischen Debatten und Umfragen wächst der Wunsch nach der „starken Hand“ – populistische Strategien setzen gezielt auf kompromissloses Sortieren in richtig und falsch.

Doch was kostet uns diese Haltung? Wenn Nein-Sagen zur Tugend wird und Durchsetzen mehr zählt als tragfähige Lösungen, bleibt am Ende oft Stillstand. Medien verstärken diesen Eindruck, indem sie das Durchdrücken feiern – nicht das Aushandeln.

In dieser Folge von NEU DENKEN spricht Maja Göpel mit Politikwissenschaftlerin Julia Reuschenbach darüber, was Kompromissfähigkeit für Demokratien wirklich bedeutet. Und warum Kompromisse weder faul noch schwach sind, sondern eine zentrale demokratische Kompetenz.

Julia Reuschenbach hat Politikwissenschaft, Soziologie und Geschichte studiert und forscht zu Parteien, Wahlen, politischer Kommunikation, politischer Kultur und zur Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Sie ist Senior Lecturer für Sozialwissenschaften (Lehramt) an der Universität Hamburg.

Prof. Dr. Maja Göpel ist Gründerin von Mission Wertvoll und Host von NEU DENKEN. Sie ist Politökonomin, Transformationsexpertin und Nachhaltigkeitswissenschaftlerin an der Schnittstelle von Wissenschaft, Politik und Gesellschaft.

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