Kaum ein Begriff wird derzeit so häufig bemüht wie „der Westen“. Für die einen steht er für Offenheit, Rechtsstaatlichkeit und Freiheit, für andere ist genau diese Offenheit Ausdruck seines Niedergangs. Selten wird dabei gefragt, was mit dem Westen eigentlich gemeint ist.
Gemeinsam mit Sebastian Conrad spricht Maja Göpel darüber, wie die Idee des Westens entstanden ist und warum sie bis heute so wirkmächtig geblieben ist. Handelt es sich um eine geografische Region, eine Wertegemeinschaft oder eine historische Erzählung? Und welche Rolle spielt der Westen in einer Welt, die sich gerade grundlegend verändert?